Rezensionen zu Die Entstehung der Realität

Rezension von Tom Groß im Magazin Lichtfokus (Nr. 18, Juni 2007):

“Dieses Buch sagt nicht die Wahrheit” leitet Jörg Starkmuth seine Schrift ein und wirkt damit erfrischend offen in seinem Zugeständnis der vielfältig existierenden Wahrheiten. Umso gründlicher setzt er sich jedoch mit seiner eigenen auseinander und lädt den Leser ein, es ihm gleichzutun. Aufgrund seiner spirituellen Entwicklung sowie dem gleichzeitigen Bedürfnis, Rationales und Spirituelles miteinander zu verbinden, gelingt ihm hier trefflich der Spagat zwischen zwei vermeintlich unvereinbaren Weltsichten. Anhand solcher Beispiele wie Bärbel Mohrs “Bestellungen beim Universum” erklärt der Autor die Wirkungsweise des Bewusstseins, untermauernd mit den verschiedenen Überlegungen der theoretischen Physik. Dabei bleibt er überraschend nachvollziehbar, selbst bei verzwickten Erklärungsmodellen. Übersichtlich in drei Hauptteile gegliedert, wird der Leser im ersten in die Logik und deren Grenzen der klassischen Weltsicht eingeführt. Gefolgt von der Ausführung, welche Rolle das Bewusstsein bei der Entstehung von Realität spielt, gipfelt dieses Werk in der Darstellung der Funktionsweise des Erschaffens von persönlichen Realitäten. Wer eigentlich kein großer Fan von populärwissenschaftlicher Lektüre ist, trotzdem aber mal gerne wüsste, wie ein Würfel in der vierten Dimension aussähe, oder einfach gerne mal fundierter herausbekommen möchte, wie das mit den eigenen Bestellungen beim Universum funktioniert (oder eben warum noch nicht), dem sei dieses lesenswerte Buch empfohlen, das in seiner leicht verständlichen Art mit Sicherheit etwas Besonderes ist.

Rezension von Michael Krakow:

Wer an (s)einem Weltbild festhalten mag, wem Irritationen im Denkgebäude als wenig wünschenswert erscheinen, wer Zweifel als lästig empfindet, der möge einen Bogen um das Buch von Jörg Starkmuth machen. Denn genau dies alles und mehr bewirkt sein Werk. Was uns in zementener Ordnung und als Struktur unerschütterlich erscheint und vieles, was wir seit Schultagen als gegeben internalisierten, bringt Die Entstehung der Realität zügig ins Wanken, schließlich zum Erodieren. Doch die Belohnung für das Wagnis des Einlassens folgt – Stück für Stück eröffnet sich ein Modell, das dem aufmerksamen Leser nichts weniger als eine neue, eine “realistische” Weltsicht bringt. Die ist weit weniger fest und sicher als jene zuvor, dafür mit großer Freiheit, Gelassenheit und Weite ausgestattet. Und von welchem Buch lässt sich das schon konstatieren. Keine Esoterik, sondern komplexe Wissenschaft, gut lesbar dargeboten. Volle Punktzahl für ein Buch, das einen echten Schatz darstellt, weil es einen solchen bereithält. Jedes Kapitel zieht den Leser mehr hinein, bedient seinen Hunger nach Wissen, vergrößert ihn somit gleichzeitig. Ein Buch mit unabänderlichen Folgen im Geist.

Rezension von Joachim Letschert (Auszug):

Jörg Starkmuth gelingt es grandios, durch die tiefsten (Un-)Tiefen der physikalischen und geistigen Gesetze zu navigieren, ohne dabei in unverständliches Gerede abzudriften. Mit viel Witz und Charme erklärt er Einsteins Theorie genauso wie die Liebe. Dabei gibt er – und das ist für mich überhaupt die Stärke dieses Buches – einem nie das Gefühl, dass man sich nach der Lektüre stark und erfolgreich fühlen, den Traumpartner gefunden haben oder sich über die Maßen verändert haben muss. Vielmehr gibt er gut durchdachte Anleitungen zur Erstellung seines ureigensten Modells, nach dem man leben kann oder es auch bleiben lassen kann. […] Für mich: Prädikat – besonders lesenswert!

Rezension von Thomas Manegold auf Subkultur.com:

Vorliegendes, im Eigenverlag des Autors erschienenes Werk wurde bereits zum dritten Mal aufgelegt, und das, obwohl es weder eine wissenschaftliche noch literarische Segnung erfahren hat oder gar in die lebensverbessernden, glückversprechenden Choräle vergoldeter esoterischer Standardwerke einstimmt. Genau das macht es auch ungemein sympathisch. Es ist sachlich und zugleich magisch, es bezieht sich auf eine ganze Reihe Bücher, die ich zum Teil bereits gelesen habe, und strickt daraus ein verblüffend einleuchtendes Weltbild.

Die Grundthese des Buches ist zunächst nicht neu: Es gibt keine objektive Wirklichkeit „außerhalb“ von uns – wir selbst erschaffen unsere Realität. Nun wirft diese These, zumal hier ja wörtlich genommen, ein paar fundamentale Fragen auf, die sich ohne diverse Einblicke in bereits vorhandene wissenschaftliche Theorien, Glaubenssysteme und philosophische Ansichten schwer beantworten lassen. Wieso, wenn denn jeder seine eigene Welt im Kopf hat, gleichen sich diese Milliarden von Welten so? Denn es ist ja offensichtlich, daß sich die Menschen, ohne großartig miteinander korrespondiert zu haben, in vielen Dingen einig sind …

Und so begeben wir uns zunächst auf eine höchst unterhaltsam aufbereitete, rasante Exkursion durch die Welt der Quantenphysik. Hier werden Menschen, die beispielsweise Stephen Hawkings „Geschichte der Zeit“ bereits kennen, oftmals von einem anderen Blickwinkel an bereits bekannte Dinge herangeführt. Jörg Starkmuth bemüht sich sehr um eine verständliche Erzählweise, ohne dabei allerdings belehrend zu wirken oder andererseits ins Triviale abzugleiten. Er kreiert zweidimensionale Wesen und versucht sich an zum Teil lustigen Gedankenspielen, um dem Leser mehr als drei Dimensionen erfahrbar zu machen.

Das ist fast schon Entertainment. Die Intention dahinter ist auch gewissermaßen ein Film in Idealbesetzung: Erkenntnisstreben und Mitteilungsbedürfnis und nicht etwa ein angebliches Erleuchtungserlebnis oder gar die profane Angst vor redlicher Arbeit haben den Autor dazu verleitet, sich dieses Themas anzunehmen. Er befindet sich, und das dringt durch die mit komprimiertem Wissen gefüllten Seiten hindurch, auf der Suche nach der Wahrheit, ohne sie für sich zu beanspruchen.

Nachdem die moderne Physik zu Wort gekommen ist, wird deren derzeitiges Weltbild mit einer Reihe von religiösen und esoterischen Dingen verwoben. Plötzlich ist von Seele(n), Gott und der Schöpfung die Rede, werden esoterische Schriften und solche, die es sein wollen, zitiert und aufgezeigt, daß diese Dinge allesamt der Quantenphysik nicht widerprechen müssen. In ein fast schon symbiotisches Verhältnis gebracht, werden die daraus geschlussfolgerten Erkenntnisse mitunter sogar äußerst brisant.

Wenn wir unsere Realität, wie dieses Buch darlegt, aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen, hat jeder Mensch einen immensen Einfluss auf das, was er wahrnimmt und was ihm geschieht. Er hat MACHT und VERANTWORTUNG über sich selbst. Das ist unbequem für denjenigen, der sich das ausreden ließ. Der Zufall wird hier also einmal mehr abgeschafft. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Argumentationen erkärt dieses Buch aber dem Wunderglaubenden und dem eher pragmatischen Denker gleichermaßen plausibel, warum das so sein soll.

Bei aller „Verstandesnähe“ will das propagierte Weltbild jedoch nur dann funktionieren, wenn wir annehmen, keine voneinander getrennten Individuen zu sein, sondern Aspekte einer einzigen universellen Bewusstseinsstruktur. Das ist kühn für einen Kopfmenschen und weder für einen ICH BIN GOTT Brüllenden noch für einen MACH MICH FROMM fordernden Menschen so einfach zu akzeptieren. Aber es deckt sich mit buddhistischen Weisheiten ebenso wie mit den tausenden Formen der meditativen Spiritualität, die Verstand und Ego nur als Teile des wahren Selbst begreifen.

Hier beginnt ein weiterer Aspekt dieses Werks, wird es doch im weiterten Verlauf zum dezenten Lebensberater, indem es Anstöße gibt, wie man sich eine glückliche Realität gestalten kann. Auch in diesem Zusammenhang zerpflückt Jörg Starkmuth weit verbreitete Irrtümer und erklärt wiederum sehr einleuchtend und unterhaltsam, warum seiner Meinung nach viele Anleitungen zum „positiven Denken“ einfach nicht funktionieren wollen. Da ist von Verhaftung und Loslassen die Rede und von Problemen, die es eigentlich nicht gibt …

Aus Starkmuths Sicht sind es in erster Linie unsere Urinstinkte, die uns immer wieder Streiche spielen, denn sie sind vererbte Programme, die aufgrund der rasanten Entwicklung unserer Zivilisation immer noch für das Überleben eines Rudels von Affen in einer von allen Seiten lebensbedrohlichen Savannen-Wildnis ausgelegt sind.

Obwohl ich das in diesem Buch dargelegte Weltbild bereits teilte und auch diese Kritik nur aus der Sicht des Bestätigenden schreiben kann, ist der letzte Punkt der Streitfall für mich, über den ich persönlich noch nachdenken muss. Trotzdem ist Die Entstehung der Realität die lang ersehnte Brücke zwischen Spinnern und Denkern, Glaubenden und Ungläubigen. Es kann Mut machen für einen individuellen Weg der Welt- und Selbsterkenntnis, und das sowohl am Anfang als auch in jedem anderem Stadium dieses Reifeprozesses eines Menschen. Genau das ist das große Kunststück, welches der Autor hier leistet. Und so kann man Die Entstehung der Realität so ziemlich allen Suchenden empfehlen und sogar denen, die glauben, bereits fündig geworden zu sein.

Für den Preis von ca. 22 Euro bekommt man ein ausgesprochen schickes Hardcover-Buch mit zahlreichen Illustrationen geboten, das zudem als übersichtliches Arbeitsbuch konzipiert ist. Es enthält beispielsweise Zusammenfassungen der einzelnen Abschnitte und ein nach Kapiteln geordnetes Literaturverzeichnis. Ebenfalls sehr inspirierend sind die den Kapiteln vorangestellten Zitate, die gleichermaßen von Physikern, Schriftstellern oder Popstars sind und unterstreichen, mit welcher Souveränität hier sehr weit über etwaige Tellerränder hinausgeblickt wird.

Danke für diese großartige Inspiration!

Rezension auf der Website der Fraternitas Saturni:

Jeder erschafft seine eigene Realität, oder wie es der Autor ausdrückt: „Es gibt keine objektive Wirklichkeit – wir selbst erschaffen unsere Realität aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten“. Mit dieser Botschaft lässt sich das Buch von Jörg Starkmuth in eine seit dem Erscheinen der Seth-Bücher von Jane Roberts in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf breiter Basis begonnene Vielfalt von Veröffentlichungen einreihen, die Ausdruck eines globalen Bewusstseinswandels sind, der heute ein Ausmaß angenommen hat, das unübersehbar deutlich geworden ist. […]

Der Autor versteht es meisterlich, in ansprechendem und verständlichem Stil jedem interessierten Laien die Grundlagen der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik zu vermitteln, wobei er sich vieler mühelos nachvollziehbarer Beispiele und Abbildungen bedient. Hierbei kommt ihm ersichtlich seine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung als Diplomingenieur für Nachrichtentechnik zugute. In logisch aufeinander folgenden Schritten führt er den Leser zu der geradezu zwingenden Annahme seiner These, dass die sogenannte „objektive Realität“ eine bloße Fiktion ist und jeder auf der Grundlage seiner zu Glaubenssätzen erhärteten Überzeugungen seine eigene Realität erschafft. Letztendlich ist es das Bewusstsein, in dem jeder mit jedem und allem verbunden ist, das in einem fortwährenden Schöpfungsprozess jede Erfahrungswirklichkeit, jede Möglichkeit und jede Wahrscheinlichkeit wählt und erschafft. Und das Werkzeug dazu ist nicht etwa das Denken, sondern die Wahrnehmung, wie der Autor zutreffend ausführt.

Vieles deutet daraufhin, dass sich dieses neue Weltbild gegen alle Widerstände langsam aber sicher durchsetzen und das althergebrachte Weltbild verdrängen wird. Die Konsequenzen für alle Lebensbereiche wären gewaltig. Die Bewegung geht eindeutig weg von Fremdbestimmung, von Autoritäten und Institutionen hin zum Individuum, das nicht länger bereit sein wird, bloßes Objekt oder Opfer von Entscheidungen anderer zu sein, sondern im Bewusstsein seiner Eigenmacht sein Leben mit all seinen Erfahrungen selbst verantworten und bestimmen will. Die zu erwartenden Auswirkungen auf Gesellschaftsordnungen, auf Politik und Wirtschaft sind noch kaum absehbar.

Der Autor hat sein Buch in drei Teile mit insgesamt neun Kapiteln unterteilt. In Teil 1 „Die Welt ist anders“ zeigt er die Grenzen des klassischen Weltbildes auf. In Teil 2 „Der Geist als Schöpfer“ behandelt er die Rolle des Bewusstseins bei der Entstehung der Realität. Während bis heute Teile des wissenschaftlichen Establishments, die noch auf dem Behaviorismus fußen, das Bewusstsein als bloßes Epiphänomen betrachten, wird das psychophysische Problem zunehmend weitaus differenzierter betrachtet, womit sich eine Bewegung abzeichnet, die sich immer weiter der Sichtweise annähert, die der Autor vorstellt und vertritt.

Eines der Highlights des Buches ist das Kapitel „Planet der Affen“ in Teil 3 „Wirklichkeit nach Wahl“. Jörg Starkmuth widmet sich hier unterhaltsam und treffsicher sowohl den Gründen, weshalb das „positive Denken“ nicht funktioniert, wie auch den Fallen, in denen man sich leicht verfängt, wenn man den Versuch wagt, sein Leben auf der Grundlage des neuen Paradigmas zu gestalten, das in diesem Buch überzeugend und nachvollziehbar vorgestellt wird. Dem Verfasser ist allerdings bewusst, dass es allemal vorzuziehen ist, sich „einfach vom Fluss des Lebens tragen zu lassen“, als einem Kontrollwahn unterliegend sein Leben gewissermaßen rational zu konstruieren. Ein derartiges Vorgehen trägt allzu oft den Keim des Scheiterns bereits in sich. Dementsprechend ist das sich der Praxis widmende Kapitel „Glück ist machbar“ vergleichsweise fragmentarisch geblieben, und der Verfasser verweist darin des Öfteren auf andere Autoren und deren Vorgehensweisen. Das verwundert keineswegs, denn während das theoretische Konzept der Kernaussage des Buches gedanklich leicht verständlich und nachvollziehbar ist, verlangt die praktische Anwendung eine grundlegend andere Vorgehensweise, die noch am ehesten mit einer der Inschriften angedeutet werden kann, die nach der Überlieferung am Eingang des Apollontempels von Delphi angebracht gewesen sein soll: „Erkenne dich selbst“ (gnôthi seautón, γνωθι σεαυτόν).

Der Autor, dessen Buch mit Fug und Recht als ein gelungenes Lebenswerk bezeichnet werden darf, weist in seinem Nachwort glaubhaft darauf hin, dass er das von ihm vorgestellte Weltbild in einem jahrzehntelangen Prozess entwickelt hat. Seine Gedankengänge und Schlussfolgerungen sind ersichtlich originär, und wo er andere Autoren zitiert, macht er es auch kenntlich. Die Entstehung der Realität ist ein ehrliches und erstaunliches Buch, das für jeden eine Bereicherung darstellt, der sich für das anspruchsvolle Thema der Natur der Realität interessiert.

Rezension von Brigitte Hamann aus dem PranaHaus-Katalog 1/2007:

Solange ich zurückdenken kann, hat mich die Frage beschäftigt, warum wir so fühlen und handeln, wie wir es tun. Gibt es darin ein geheimes Muster? Wenn ja, welcher Sinn liegt darin? Warum unterscheiden sich meine Wahrnehmungen von denen anderer Menschen? Wo liegen meine Möglichkeiten und Grenzen, mein Leben zu gestalten?

Ich habe viele Bücher gelesen, die Antwort auf diese und ähnliche Fragen versprachen, und ich habe immer wieder das eine oder andere gefunden, das mich ein Stück weiterbrachte. Eines Tages entdeckte ich dieses Buch und war vom ersten Augenblick an fasziniert. Die Entstehung der Realität zieht einen weiten Bogen von der Ouantenphysik, deren wichtigste Elemente Jörg Starkmuth mit vielen Bildern und einer erfrischend klaren Sprache beschreibt, über die psychologischen und biologischen Zusammenhänge bis hin zu spirituellen Überlegungen. Die wichtigsten Zusammenhänge sind jeweils in einem Kästchen zusammengefasst, und jedes Kapitel ist mit berührenden Zitaten geschmückt. Aufbau und Inhalt dieses Buches empfinde ich als etwas ganz Eigenes, das in dieser Form noch nicht präsentiert wurde. Es regt zu weiteren Gedanken an und dazu, die Welt noch einmal neu zu betrachten.

Gut gefällt mir auch dass der Autor in seinem Nachwort beschreibt, welche Entwicklung das Buch von der Idee bis zur Fertigstellung durchlaufen hat: Seine ursprüngliche Vorstellung, ein Buch als eine Art „Anleitung zum Glücklichwerden durch gezielte Realitätsgestaltung“ zu schreiben – und seine Erkenntnis, dass „die äußeren Umstände, die sich möglicherweise beeinflussen lassen, weit weniger bedeutsam für unser Glück sind als die Bewertungsmuster unseres Gehirns“.

Dieses Buch sagt Ihnen nicht einfach, wie Sie lhr Leben durch das Befolgen irgendwelcher „Schöpfungsregeln“ in eine bestimmte Richtung lenken können. Es ist ein Werk voller Anregungen, hinter das herkömmliche Weltbild zu schauen und einen Blick in eine größere Welt zu werfen, die jeder von uns mitgestaltet.

Rezension von Elyso da Silva, veröffentlicht im Blog Elyseos Welt im Juni 2014

Wie das Bewusstsein die Welt erschafft ist der Untertitel von Jörg Starkmuths Buch Die Entstehung der Realität. Als ich es vor Kurzem aufschlug, um zu sehen, um was es eigentlich gehe, stand es bereits seit einigen Jahren in meinem Regal. Noch zu diesem Zeitpunkt rechnete ich keineswegs damit, dieses 480 Seiten starke Werk tatsächlich zu lesen […]

Dann aber geschah etwas, das mich selbst überraschte: Ich konnte nicht von Die Entstehung der Realität lassen. Das hatte vor allem zwei Ursachen. Zum einen stellte ich sehr schnell fest, dass Jörg Starkmuth seine Thesen nicht einfach in den Raum wirft, sondern seine Argumentation im Gegenteil auf eine breite, wissenschaftlich-empirische Basis stellt. Das kam meinem Bedürfnis nach Logik sehr entgegen. Zum anderen beschäftigten mich die Gedanken, mit denen der Autor mich konfrontierte, und das zum Teil tagelang. Dieses Buch wurde mir zu einer Fundgrube neuen Gedankenguts.

Jörg Starkmuth setzt sich in seinem Werk, wie der Titel andeutet, mit Realität, Bewusstsein und dem Geflecht, das zwischen beiden besteht, auseinander. Spätestens seit Kant ist dies gängige philosophische Praxis.

Die Ausgangsfrage lautet: Was kann ich eingedenk meines Wahrnehmungsfilters über die Realität als solche aussagen? Die Antwort lautet auch heute noch: nichts.

Dieses Nichts allerdings zwingt den menschlichen Forschergeist keineswegs zum Stillstand. Es ist vielmehr als Grundvoraussetzung aller aufrichtigen Betrachtung anzusehen.
Anschaulich legt Starkmuth zunächst die grundlegenden physikalischen Theorien dar: die Relativitätstheorie, die Quantenphysik, die Heisenbergsche Unschärferelation.

Hierbei stieß ich themenbedingt ein ums andere Mal an meine verstandesmäßigen Grenzen. Selbst die Zuhilfenahme vereinfachter Illustrationen konnte da nicht wirklich Abhilfe schaffen – bewegte ich mich als Leser doch in einem Raum, dessen Dimensionen die der menschlichen Wahrnehmung um ein Vielfaches überschritten. Nie jedoch gelangte ich an den Punkt, an dem ich die Lektüre aufgegeben hätte.

Baustein für Baustein trägt der Autor aus unterschiedlichen Themenkomplexen zusammen. Jeden einzelnen beleuchtet er hinsichtlich seiner Bedeutung für die Wahrnehmung der Realität, erweitert diese Einzelteile bisweilen um eigene Gedanken und entwickelt so ein kohärentes Gesamtkonzept, in dem er aus dem, was gemeinhin Universum genannt wird, ein Multiversum entstehen lässt: einen Weltenraum der unendlichen Möglichkeiten.

Hierbei bleibt Starkmuth jedoch nicht stehen, sondern widmet sich den Fragen nach der persönlichen Einflussnahme auf die Realität, nach Religionen, der Existenz Gottes u. a. Seine Schlussfolgerungen sind zeitweise überraschend, bauen allerdings systemimmanent logisch aufeinander auf, was mich bis zum Ende bei der Stange hielt. Zudem verweist Starkmuth auf zahlreiche Werke, die zur Vertiefung von Teilaspekten herangezogen werden können.

Eine große Stärke der Entstehung der Realität liegt für mich in einem vollkommen überraschenden Ende, das ich hier nicht vorwegnehmen möchte. Nur so viel sei verraten: Es erfordert einiges an Mut, sein eigenes, mühsam aufgebautes Theoriegebäude am Ende noch einmal komplett infrage zu stellen. Dass Jörg Starkmuth dies in seinem abschließenden Kapitel tut, nötigt mir Respekt für die Ehrlichkeit ab, mit der der Autor seinen Lesern gegenübertritt.

Mir jedenfalls diente Die Entstehung der Realität als Quelle der Inspiration.

Unterdessen sind drei Wochen vergangen, seit ich das Buch zu Ende gelesen habe, und noch immer stellt es einen der Hauptbezugspunkte meines gegenwärtigen Denkens dar. Die Lektüre hat mich beflügelt, bereichert und mir ein Stück weit den Glauben an meine eigenen Möglichkeiten zurückgegeben. Insofern kann ich es interessierten Lesern nur wärmstens ans Herz legen.

Rezension von Melitta Machhold im Magazin Astrolog (Nr. 157, Mai 2007):

(Anmerkung: Die Entstehung der Realität behandelt keine astrologischen Themen.)

Wer “What the bleep Do We Know” als Buch oder als Film kennengelernt hat und fasziniert war, wie dort ausgerechnet Wissenschaftler uraltes spirituelles Wissen untermauern, wird auch an diesem Buch seine helle Freude haben. […]

Manchen Menschen genügt es nicht, zu ahnen und zu glauben, sie wollen wissen. Der Verfasser zählt sich zu diesen Menschen und hat über die Jahre ein beachtliches Wissen über die neuesten Forschungsergebnisse aus verschiedenen Disziplinen gesammelt. Nicht um sich darauf ausruhen zu können, sondern um eine Antwort auf seine eigenen dringlichen Fragen nach dem Sinn des Daseins und den Möglichkeiten des menschlichen Bewusstseins zu finden. Warum kann der berühmte Physiker Hawking behaupten, das ganze Universum habe Platz in einer Nussschale? Was verbirgt sich hinter dem Phänomen der Zeit und ihrer Verbindung mit dem Raum? Und vor allem die Frage, wo wir als Menschen stehen und wie wir ganz konkret im täglichen Alltag ein wacheres Bewusstsein für unsere eigenen schöpferischen Möglichkeiten entwickeln können.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird beschrieben, wo wir kulturell herkommen. Das alte klassische Weltbild, das getragen war vom Gegensatz zwischen Geist und Materie, wird den Ergebnissen der modernen Physik gegenübergestellt. Im zweiten Teil wird beschrieben, wie der Geist als grundlegendes Prinzip jeder Schöpfung wirkt. Der dritte Teil überträgt diese Erkenntnisse auf die Möglichkeiten des persönlichen Lebens.

Besonders interessant ist ein Kapitel über die biologische und instinktive Natur des Menschen, die vielen immer noch als etwas unveränderlich Gegebenes erscheint. Hier werden die wichtigsten instinktiven Reaktionen ins Bewusstsein gehoben – und das ist immer der erste Schritt zur Transformation. Alle Kapitel werden am Ende noch einmal kurz zusammengefasst, sodass es auch möglich ist, manches nur zu überfliegen, ohne den roten Faden zu verlieren.

Das Buch enthält viele anschauliche Skizzen, um schwierige Zusammenhänge optisch darzustellen. Dadurch eignet es sich auch als Nachschlagewerk.

Besonders gefallen hat mir das Bekenntnis des Verfassers am Schluss, dass er während des Schreibens noch sehr unter dem selbst erzeugten Druck stand, sich seine gewonnene Erkenntnis, Schöpfer seiner eigenen Realität zu sein, durch beobachtbare Ergebnisse beweisen zu müssen. Wenn dann trotz allem mal was schief läuft, drohen Schuldgefühle. Am Ende steht die Einsicht, dass das Leben ein Wunder ist, auch ohne “Beweise”. Er schreibt, dass er heute das Buch wahrscheinlich so nicht mehr schreiben würde.

Das geht wahrscheinlich jedem wirklich Forschenden so. Jedenfalls ist es gut, dass er es geschrieben hat und seine Gedankenwege mit uns teilt.

Rezension von Marion Selzer auf Der-Buchleser.de:

Wer oder was erschafft unsere Welt? Tragen wir die Verantwortung für unser Leben? Wie weit reicht unser Einfluss wirklich? Diesen und weiteren Fragen geht Jörg Starkmuth in diesem Buch auf den Grund. Die Entstehung der Realität ist dabei eine Art Zusammenfassung des Weltbildes des Autors, das dessen momentanen Wissensstand nach jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit diversen Lehrern, Büchern und Wissenschaften zum Thema widerspiegelt.

Ein ausführliches und umfassendes Werk, das besonders für Skeptiker und Naturwissenschaftler interessant sein könnte.

Auf über 100 Seiten führt der Autor, diplomierter Nachrichtentechniker, den heutigen Stand der Wissenschaft über die Beschaffenheit und die Gesetzmäßigkeiten der Welt aus. Auf anschauliche Weise versucht Starkmuth selbst komplexe Annahmen und Ergebnisse aus dem Bereich der Quantenphysik, für den laienhaften Leser verständlich zu machen.

Eine Vielzahl von Schaubildern erleichtert das Verständnis. Nach meinem Empfinden driftet der Autor dabei allerdings zu oft zu sehr in die Details ab, die ein Nachvollziehen erschweren und langatmig machen. Dennoch habe ich noch in keinem anderen Werk eine solch ausführliche Darstellung über den aktuellen Forschungsstand darüber, wie die Welt beschaffen ist und nach welchen Gesetzmäßigkeiten sich das Leben richtet, gefunden.

Im zweiten Teil geht der Autor auf die Rolle unseres Bewusstseins bei der Entstehung der Realität ein und erklärt die Zusammenhänge zwischen Bewusstseinszustand und dem Gesetz der Resonanz. Dabei benutzt er, wie ich finde, zahlreiche gut gewählte Beispiele, die das Verstehen erleichtern und neue Einblicke in die Realitätsgestaltung geben.

Abschließend gibt Starkmuth in seinem letzten Teil konkrete Tipps dazu, wie man sich sein Leben angenehmer und glücklicher gestalten kann. Seiner Meinung kann der Mensch erst glücklich werden, wenn er seine Überzeugungen in Sachen Schuld, Krankheit, Sicherheit und Liebe überdenkt und sich neue förderliche Gedankenmuster antrainiert.

Dabei betont Starkmuth immer wieder, dass er in seinem Werk keine allgemeingültigen Weisheiten und Ratschläge gibt, sondern nur Empfehlungen aufgrund seiner Erfahrungen anbietet. Schließlich weiß der Autor selbst, dass nur jeder für sich seine eigene Wahrheit finden kann, und dass Wahrheiten flexibel und erweiterbar sind. „Die Entstehung der Realität“ ist meiner Meinung nach ein gelungenes Rundumprogramm, das einem die Prinzipien der Realitätsgestaltung gekonnt näherbringt. Lesen lohnt sich!

Rezension von Roswitha Menke bei text wear:

Der Untertitel lautet: Wie das Bewusstsein die Welt erschafft, und mir drängte sich die Assoziation zu Bärbel Mohrs Bestellungen beim Universum förmlich auf. Doch ich habe mich auf meinen zuverlässigen “Buchtippgeber” verlassen – zu Recht. Bis Jörg Starkmuth dazu kommt, dass wir mit unseren Gedanken tatsächlich unsere Realität steuern und gestalten können, erläutert er in verständlicher Sprache Quantenphysik und Relativitätstheorie. Und plötzlich ist die Kraft des Bewusstseins alles andere als esoterischer Schnickschnack, sondern ein unverzichtbares Hilfsmittel, unsere Realität bewusst zu gestalten – unbewusst tun wir es sowieso die ganze Zeit.

Aus dem Newsletter Erfolg mit Geld von Monika Müller:

Alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewusstseins. Eine faszinierende Weltanschauung, die Jörg Starkmuth in seinem Buch Die Entstehung der Realität vertritt. Gibt es überhaupt eine objektive Wirklichkeit? Wie entsteht das, was wir als Realität erleben?

“Die Welt, die wir wahrnehmen, entsteht erst im Gehirn, und wie sie aussieht und wie bestimmte Erscheinungen in ihr bewertet werden, hängt hochgradig von den Lebenserfahrungen des Individuums ab.” (S. 18)

Der Autor zeigt Ihnen auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, wie Sie alte Denkfehler durchschauen und eine selbstbestimmte Realität gestalten! Lesen Sie das Buch, wenn Sie gespannt sind, wie wir die Welt in Zukunft sehen werden – ein Buch für wirklich Neugierige.




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